Für ein Autonomes und freies Afrin!

Aufruf zum Antiautoritärer und Antikapitalistischen Block!
24. März um 13.00 Uhr an Domplatte in Köln!

Für ein autonomes und freies Afrin!

Afrin und Rojava

Die selbstverwalteten Teile Rojava und Afrin gehen durch ihre dunkelsten Stunden. Trotz der pausenlosen Solidaritäts-Demos und der anhaltenden nächtlichen militanten Aktionen, haben die Herrschenden dieser Welt beschlossen, die Revolution und Menschen in Nordsyrien niederzuschlagen. Die türkischen Invasoren und ihre dschihadistischen Freunde sind nun in die bis dahin fast unberührte Stadt Afrin eingedrungen. Die Szenen zeigen Plünderungen, so wie folternde und mordende Banden.

Terror

In den vergangenen Tagen hat sich gezeigt, was in Afrin geplant ist. Afrin soll ein Gebiet werden, welches von dschihadistischen Milizen als Stützpunkt genutzt wird, was auch bedeutet, dass es in Europa neue Terroranschläge von Dschihadisten zu erwarten sind.
Durch die Schwächung des Wiederstandes in Nordsyrien muss man außerdem davon ausgehen, dass der IS an Stärke und Boden gewinnen wird.

Deutschland

Während in Afrin ein Massaker vorbereitet wird und ein völkerrechtswidriger Angriff stattfindet, hat die BRD nichts Besseres zu tun als den Widerstand hier zu kriminalisieren und zu illegalisieren. Sie tut so, als hätten sie eine blütenweiße Weste, aber das Blut der toten Gefährt*innen klebt an ihren Händen! Die Polizei spielt den Handlanger Erdogans und schmückt sich mit dem Blut der Verletzten, die sich nicht mundtot machen lassen! Die Repressionen gegen uns nimmt täglich zu, es erinnert eher an das Buch 1984 als an ihre vorgegaukelte Demokratie.

Flucht

Anstatt Fluchtursachen zu bekämpfen, hat A.Merkel anscheinend Vernichtungs- und unersättliche Geld-Fantasien entwickelt. Krieg ist für sie ein legitimes Mittel, um die deutsche Wirtschaft zu stärken. Gleichzeitig sorgt sie dafür, das Europa zu einer Festung wird und lässt tausende Menschen in Mittelmeer an einem der qualvollsten Tode sterben. Sie schiebt dabei die Schuld den Schleusern zu, wobei unter anderem sie daran Schuld ist, dass diese überhaupt existieren. Schleuser zu zerschlagen funktioniert am besten, indem man sichere Fluchtwege schafft.

Das Bündnis NIKA schrieb in einem Text :
„[…]wir vergessen nicht, wer hierzulande für dieses Verbrechen an Demokratie & Gleichberechtigung an unseren FreundInnen verantwortlich ist – die SPD, die CDU, die Rüstungsindustrie und ihre Lobbyisten.
Ihr bezahlt uns alles – und ihr bezahlt es teuer.“

Alles hat mit allem zu tun. Flucht, Rassismus, Faschismus, Krieg – das Problem heißt Kapitalismus!

Wir werden uns am Samstag den 24.03.2018 um 13:00 Uhr an der Domplatte in Köln zu einem weiteren Protest versammeln.

Kommt zur Demonstration am 24. März um 13.00 Uhr an Domplatte in Köln!

Wut zu Widerstand – Afrin verteidigen

Biji Berxwedan, Biji Jiyan – Es lebe der Widerstand, es lebe das Lebe!

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Stellungnahme, Kundgebung 18.02.2018

Am 18.02.2018 fand in Düsseldorf eine Kundgebung von griechischen Patriot*innen statt. Ein nationales Schauspiel besorgniserregendes Ausmaßes. Es trafen sich mehrere Hundert mit Griechenlandfahnen ausgestattete Menschen. Der halbe Burgplatz war voll mit hauptsächlich Familien, die selbst ihren Hunden eine Fahne an die Leine steckten. Kinder mit einer riesengroßen Fahne verteilen Flyer rund um den Platz. Die Inszinierung startete mit dem lauten Abspielen der Nationalhymne. Nach einer Runde Partytechno folgte die emotionale Aufladung der Kundgebung über ein klassisches Lied, vermutlich eine Hymne – „Famous Macedonia“. Rufe wie „Hellas, Hellas“ „Hände weg von Mazedonien“ und „Hände weg von der Geschichte“ wurden aggresiv, mit „stolz“ gebrüllt. Die Aussagen werden vor dem Hintergrund des verteilten Flyers deutlich. Es handelt sich um eine völkisch, nationalistische Kundgebung. Die auf dem Burgplatz verteilten Menschen beteiligen sich an einem geschichtsrevisonistischen Aufruf die Republik von Mazedonien „Staat von Skopie“ zu nennen. Dieser inszenierte Konflikt besteht seit 1991 als Jugoslavien zerfiel. Seit Jahrzehnten wird so, eine auf Basis einer nationalistischen Gesinnung fußende, völkische Stimmung produziert. Die hierarchische, und gewaltbereite Seite dieses reaktionären Denkens, völkisch-nationalistischer Prägung offenbarte sich nicht nur in der aggresiven Behauptung Mazedonien sei Griechenland, sondern auch in der Absprache der Ordner*innen mit organisierten Hooligans der Gruppe „Gate 4“. Die am Rande der Demonstration auf „Streifzüge“ nach vermeintlich störenden Menschen patrolierten. Als ein kleiner Gegenprotest Flyer verteilend versuchte, eine Gegenöffentlichkeit zu schaffen, griffen die Fascho-Hools die flyerverteilenden Menschen verbal und physisch an. Leider waren nur sehr wenige Gegenprotestler*innen vor Ort um sich dem nationalistischen Mob entgegenzustellen.

Wir fragen uns:

– Wie kann es sein, dass organisierte gewaltbereite rechte Hooligans mit offizellen Ordner*innen zusammenarbeiten?

– Wie kann es sein, dass dieses nationalistische Festival von den meisten Menschen inmitten der Düsseldorfer Altstadt unbeachtet und ungestört laufen kann, während am Mikrophon offene Hetze stattfindet?

– Wo war der Gegenprotest?
– Wo waren die Antifaschist*innen, um die griechischen Nationalist*innen in ihrer menschenverachtenden Hetze zu stoppen?

GEGEN JEDEN NATIONALISMUS. NATIONALISTISCHE HETZE NICHT UNBEANTWORTET LASSEN!

Griechischen Patriot*innen keine ruhige Kundgebung lassen!

Wie in letzter Zeit durch die Presse gegangen ist, geht es um die mazedonische Frage. Auch bei den Demonstrationen am 21.01.2018 in Thessaloniki und am 04.02 in Athen haben sich Faschisten verschiedenster Art versammelt und protestiert. Das waren unter anderem Mitglieder von Golden Dawn sowie verschiedene national-patriotische Gruppen, lokale und nichtstaatliche, rechte Abgeordnete und Politiker*innen, Christ*innen der orthodoxen Kirche, Papst, Hussit*innen, Reservist*innen des Militärs und verschiedene ‚friedlich-patriotische‘ Bürger*innen, die dann auf die Straßen gehen wenn es um Stolz und ihre Nationalität geht. Am Sonntag den 21.01.2018 fand ein faschistisches Schaulaufen in Thessaloniki statt. Wie bekannt ist, wurden auf dieser Demo in Thessaloniki unter anderem Linke Projekte gezielt angegriffen. Dabei ist das Squat Libertatia in Flammen aufgegangen, nur aus Glück wurde dabei niemand verletzt oder getötet. Squat EKX Sxoleio wurde ebenfalls von Faschisten angegriffen, aber Genoss*innen haben schnell reagiert und die Nazis mussten sich zurückziehen. Wir sehen das auch die griechischen Communitys in Deutschland sich zu organisieren wissen (bspw. in München, Frankfurt usw.). Sie haben wieder mobilisiert um am 18.02.2018 als „stolze“ Hellenist*innen in Düsseldorf einen nationalistischen Aufmarsch zu inszenieren.

Damit faschistische Umtriebe nicht unbemerkt stattfinden, rufen wir alle Antifaschist*innen in der Region auf am Sonntag den 18.02.2018 um 14h um den Burgplatz in Düsseldorf Präsenz zu zeigen. Seid Laut, Kreativ und Ungehorsam.
Keinen Fußbreit den Faschisten nicht in Griechenland und nicht in Germany.

„FASCHISTISCHE ANGRIFFE WERDEN NICHT OHNE ANTWORT BLEIBEN!
ERRICHTEN WIR BARRIKADEN GEGEN DIE FASCHISTISCHE BEDROHUNG!
FÜR DIE ANARCHIE UND DEN LIBERTÄREN KOMMUNISMUS!“

Emanzipatorische Antifa Wuppertal

https://www.facebook.com/eawtal

ERINNERN HEISZT KÄMPFEN 6. Dez

ERINNERN HEISZT KÄMPFEN
Heute vor neun Jahren, wurde im Athener Stadtteil Exarchia der 15jährige Alexis Grigoropoulos von dem Cop E. Korkonea erschossen.
Getroffen hat es einen – gemeint sind wir alle!
Wir solidarisieren uns mit den Kämpfen in Griechenland und anderswo. Solidarität mit den in Griechenland von Repression Betroffenen.
Feuer und Flamme der Repression.
From Wuppertal to Greece – fight the police!
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REMEMBERING MEANS FIGHTING
Today, nine years ago, in Athen, Exarchia, the 15-year old Alexis Grigoropoulos was shot by the cop E. Korkonea.
One was shot – but they mean all of us!
We stand in solidarity with the fights in Greece and other places.
Against police violence and repression.
Solidarity with all victims of repression in Greece.
From Wuppertal to Greece – fight the police!

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